Rosen düngen

Ein schöner Rosengarten ist der Stolz jedes Gartenbesitzers

Egal, ob Wildrosen oder Kulturrosen: Die schönen Blüten besitzen ihre ganz eigene Schönheit. Gleichzeitig sind Anbau und Pflege durchaus anspruchsvoll bei diesem anspruchsvollen Gewächs!

Aber wenn man wichtige Grundsätze beachtet, wird man belohnt mit wundervollen Blüten. Im Folgenden betrachten wir das Thema „Rosen düngen“ und geben Ihnen dazu wertvolle Tipps! Denn nur durch ein regelmäßiges Düngen werden Sie schöne, üppige Blüten ernten.

Welcher Zeitpunkt zum Rosen düngen ist der richtige?

Wenn Sie Ihre Rosen frisch gepflanzt haben, sollten Sie diese nicht sofort düngen. Ein Überschuss an Nährstoffen kann schädlich sein! Starten Sie am besten in der Maimitte mit dem ersten Düngen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Rosen zweimal im Jahr zu düngen. Wurden die Rosen nicht gerade frisch gepflanzt (siehe oben), geschieht das erste Mal nach dem Rosenschnitt im März. Der zweite Zeitpunkt zum Rosen düngen liegt im Sommer (Juni bis spätestens Mitte Juli) nach der Hauptblüte. Danach ist ein Düngen nicht ratsam. Lassen Sie die Rose nun ausreifen. Neue Triebe ständen nur unter dem Risiko, nicht ausreichend zu verholzen, um den Winter zu überstehen.

Welche Rosendünger gibt es?

  • Natürlich & gut: Rinderdung
    Um Ihre Rosen zu düngen, können Sie verschiedene Rosendünger verwenden. Viele Kenner schwören auf ausreichend zersetzten Rinderdung. Seine Zusammensetzung bietet das perfekte Verhältnis von Stickstoff, Phosphat und Kalium für Rosen. Wohl dem, der auf dem Land lebt und sowohl „natürliche“ Bezugsquellen als auch Lagermöglichkeiten hat für den wertvollen Naturdünger! Doch im Handel gibt es auch getrockneten, pelletierten Pferde- und Rinderdung.
  • Weitere organische Rosendünger
    Vor allem Phosphat ist wichtig für das Rosenwachstum – doch zu viel davon kann Rosen auch schaden und z.B. den Befall mit Sternrußtau begünstigen. Tatsächlich kann es sinnvoll sein, eine Bodenanalyse durchzuführen, denn oftmals ist ein großes Maß an Stickstoff und Phosphat bereits vorhanden. Dafür fehlt oftmals ein ausreichendes Maß an Kalium. Je nach Analyseergebnis können unterschiedliche Dünger sinnvoll sein. Organische Dünger haben tierischen oder pflanzlichen Ursprung und geben ihre Nährstoffe langsam ab. Dadurch wird das Risiko der Überdüngung reduziert. Hornmehl und Hornspäne sind bewährte organische Dünger. Auch Hausmittel wie ein wenig Kaffeesatz, klein gemahlene Eierschalen oder auch ein wenig saubere Holzasche kann Wunder wirken!
  • Langzeitwirkung und Bodenaufbau durch organische Dünger
    Ein attraktiver Vorteil von organischen Düngern ist die Langzeitwirkung. Diese hängt nicht nur damit zusammen, dass die Nährstoffe langsamer abgegeben werden. Als Nährstoffquelle für wertvolle Bodenorganismen wie Regenwürme, Asseln und Mikroben bewirken organische Dünger wie Hornspäne eine anhaltende Verbesserung des Bodens, denn die Bodenorganismen helfen bei der Bildung von neuem Humus und lagern die Nährstoffe für die Rosen im Boden.
  • Mineralische Rosendünger
    Bei mineralischen Rosendüngern – typischerweise flüssigem Rosendünger – besteht das Problem, dass diese ihre Nährstoffe sehr schnell abgeben. Dadurch kann man zwar einerseits schnell für eine Nährstoffzufuhr sorgen, andererseits ist das Risiko der Überdüngung wesentlich höher als bei organischen Düngern, welche ihre Nährstoffe langsamer abgeben, da sie zuerst durch Bodenorganismen zersetzt werden müssen. Klassisch ist Blaukorn als mineralischer Rosendünger, welchen Sie sowohl als Körner als auch als flüssigen Rosendünger erhalten.

Kletterrosen düngen

Grundsätzlich sind Rosen sehr „nährstoffhungrig“, im besonderen Maß gilt das für Kletterrosen, welche zu den Starkzehrern gerechnet werden. Wir empfehlen die Verwendung von organischen Düngern. Achten Sie ansonsten auf eine regelmäßige Wasserversorgung und vermeiden Sie unbedingt Staunässe!

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