Kletterrosen: wunderschönes Gestaltungselement

Rosen gehören zu den beliebtesten Gartengewächsen

Ist der Anbau auch nicht immer einfach, belohnen sie doch den Aufwand mit wunderschönen Blüten in Rosa, Rot und Weiß. Mit Kletterrosen lassen sich faszinierende Highlights im Garten oder auch an der Hauswand verwirklichen. Rankrosen oder „Ramblerrosen“ (Schlingrosen) sind Kletterrosen, die bis zu zehn Meter hoch wachsen können!

Auch Laubengänge, Zäune und Rosenbögen lassen sich so wunderbar pittoresk gestalten. Kletterrosen blühen sehr lange und beglücken mit einem wunderbaren Duft. Somit können Sie mit Rankrosen lauschige Rückzugsräume im Garten gestalten.

Kletterrosen pflanzen

Je nach Art weisen Kletterrosen ein unterschiedliches Wachstum auf, von niedrig und kompakt als hübsche Säule auf Balkon und Terrasse über zunehmend in die Breite wachsend bis zu den mit biegsamen Trieben in große Höhen emporwachsenden Ramblerrosen. Die Richtung des Wachstums lässt sich lenken, z.B. in die Breite für eine schöne Rosenhecke.

Wenn Sie sich mit Rosen bereits auskennen, werden Sie auch mit Kletterrosen keine Probleme haben. Sorgen Sie vor allem für eine ausreichende Bodentiefe von mindestens 50 cm. Zu den Seiten benötigt die Kletterrose dagegen recht wenig Raum. Der Boden sollte mittelschwer sein und viele Nährstoffe aufweisen. Der Standort sollte nicht in der prallen Sonne sein, sondern optimalerweise im Halbschatten. Grundsätzlich ist Helligkeit aber gut sowie eine Lage, die Ihre Kletterrosen gut trocknen lässt nach dem Regen. Pflanzen Sie Ihre neuen Kletterrosen in Frühling oder Herbst, aber nicht während einer Frostperiode. Rosen im Wurzelballen oder Container können Sie auch im Sommer setzen. Wässern Sie die Rosen vor dem Pflanzen über mehrere Stunden, um Trockenstress zu vermeiden!

Kletterrosen schneiden: eine Wissenschaft für sich

Kletterrosen profitieren von Pflanz- und Pflegeschnitten zum richtigen Zeitpunkt. Schnittmaßnahmen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, seine Kletterrosen zu pflegen. Direkt nach dem Einpflanzen regen Sie mit einem Rückschnitt das Wachstum an. Ansonsten gilt es, behutsam zu Werke zu gehen, um Wuchsform und Blütenbildung zu fördern, oder auch die Kletterrose zu verjüngen. Wann Sie wie und wo mit der Rosenschere schneiden sollten, hängt stark ab von der Art der Kletterrose(einmal oder öfters blühend, klassische Kletterrose oder Rambler etc.), deshalb ist es schwierig, hier allgemeine Ratschläge zu geben. Im Herbst ist es oft kritisch, noch einmal zu schneiden, da sonst Frostschäden im Winter drohen. Werden Ihre Kletterrosen zu alt, fällt das Blühen immer magerer aus, deshalb kann ein Verjüngungsschnitt im Frühjahr nötig werden. Vor allem in Rosenbögen sollten Sie alte Triebe regelmäßig entfernen.

Unsere Gartenexperten im HolzLand Vogt Pflanzcenter beraten Sie natürlich gerne individuell zu Ihren erworbenen Kletterrosen und zur optimalen Pflege!

Weitere Pflegetipps zu Kletterrosen

Vor allem anhaltende Feuchtigkeit kann bei Rosen für Probleme sorgen. Dies fängt an bei Staunässe im Boden, die Sie unbedingt vermeiden sollten! Feuchtes Laub kann zu Pilzkrankheiten führen. Zum Düngen (im Frühjahr) sollten Sie auf organische Dünger setzen – perfekt ist Dünger auf Basis von Rinderdung!

Sind Kletterrosen winterhart?

Alle Kletterrosen bringen grundsätzlich eine gewisse Winterhärte mit sich, doch dies heißt nicht, dass sie Ihre Rosen nicht im Winter schützen sollten durch entsprechende Maßnahmen. Hier gilt es vor allem, die Erde rund um die Pflanze abzudecken mit einer entsprechenden Winterdecke, z.B. aus Reisig oder Laub. Die unteren zwei Meter können Sie mit Jute- oder Weidenmatten abdecken. Tatsächlich gibt es aber Züchtungen, die besonders winterhart sind. Meist stammen diese aus kühlen nordischen Ländern wie Finnland. In der Regel sind dies einmalig blühende Sorten.
 

In unserem Pflanzencenter finden Sie eine tolle Auswahl an hochwertigen Kletterrosen

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